der möwe Kinderschutzarbeit Flügel verleihen
die möwe
Seit 30 Jahren ist die möwe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien nach Missbrauchs- und Gewalterfahrung da. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, auch in Zukunft unsere Kinderschutzarbeit fortsetzen zu können.

„Das ist unser Geheimnis“, hat Annas Onkel immer gesagt und es Anna damit fast unmöglich gemacht, sich jemandem anzuvertrauen. Die Vergeheimnissung von Missbrauch ist neben Drohungen oder Bestechung in verschiedenster Form eine übliche Strategie von Tätern. Da in rund 90 Prozent der Fälle die Täter Personen aus dem nahen sozialen Umfeld der Kinder sind, befinden sich die Kinder meist in einem massiven Loyalitätskonflikt: ein Mensch, den sie mögen oder von dem sie abhängig sind, ist gleichzeitig die Person, die Übergriffe und Gewalthandlungen setzt.

Im möwe Kinderschutzzentrum bekommt Anna professionelle Hilfe. Hier fühlt sie sich sicher und lernt mit Hilfe der Therapeutin ihre Angst, Scham und Wut auszudrücken und zu verarbeiten. So wird es für sie leichter, es tut nicht mehr so weh und irgendwann kann sie Erwachsenen auch wieder vertrauen. Die Verantwortung für die Sicherheit von Kindern und ihr gesundes, psychisch und physisch unversehrtes Aufwachsen liegt in den Händen der Erwachsenen. Es braucht Aufmerksamkeit, hinzusehen, und den Mut, für ein Kind Partei zu ergreifen. Nur so kann Kindern weiteres Leid erspart bleiben und die versorgende Kinderschutzarbeit der möwe beginnen.

Helfen Sie mit einer Spende, mehr Kindern wie Anna ein unbeschwertes Aufwachsen in Sicherheit und Gesundheit zu ermöglichen.
KINDERSCHUTZ GELINGT GEMEINSAM!

Über die möwe

Vor genau 30 Jahren – also im Jahr 1989 – wurde der Verein die möwe gegründet und gab sich nach dem damals populären Film „die möwe Jonathan“ ihren Namen.
Sexueller Missbrauch und Gewalt an Kindern waren bis dahin tabuisierte Themen und auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Schutz von Kindern wurden mit dem Festschreiben eines Gewaltverbots in der Erziehung geschaffen. Die Grundlage für aktive Kinderschutzarbeit war geschaffen und die möwe etablierte sich als Anlaufstelle für Betroffene zuerst mit einer Familienberatungsstelle in Wien. Nach und nach kamen die Standorte St. Pölten, Mistelbach, Neunkirchen, Mödling und zuletzt 2018 Gänserndorf dazu.
Im Laufe der letzten 30 Jahre hat sich viel getan, doch nach wie vor werden zu viele Kinder Opfer von Übergriffen, psychischer und körperlicher Gewalt und Vernachlässigung. Wir beraten und betreuen mittlerweile in unseren Kinderschutzzentren jährlich rund 5000 Personen (Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen) und können mit der möwe Präventionsarbeit an Schulen zusätzlich fast 3000 Personen erreichen.

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