Kein Kind soll zu Weihnachten ohne seine Eltern sein
Ronald McDonald Kinderhilfe
Wenn ein Kind schwerkrank und ein Spitalsaufenthalt nötig wird, ist Weihnachten mit der Familie nicht selbstverständlich. Die Ronald McDonald Kinderhilfe schenkt in dieser Situation ein Zuhause in Kliniknähe. Für das Fest der Liebe und der Familie. Für gemeinsame Zeit voller Mut und Zuversicht.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass kein krankes Kind ohne seine Eltern sein soll – das gilt im speziellen für das Weihnachtsfest, wenn uns Zeit mit der Familie in einem gemütlichen Zuhause besonders wertvoll ist. Daher sorgen wir mit unseren fünf Ronald McDonald Kinderhilfe Häusern in ganz Österreich dafür, dass schwer erkrankte Kinder – die oft weit weg vom Wohnort der Familie behandelt werden müssen – ganz nah bei ihren Eltern und Geschwistern sein können.

Mit unseren Häusern in unmittelbarer Kliniknähe schenken wir den Betroffenen ein Stück Normalität in einer Ausnahmesituation. Stimmungsvoller Weihnachtsschmuck, ein Christbaum und die heimelige und zugleich schützende Atmosphäre dieses „Zuhause auf Zeit“ zaubert ein Strahlen in die Gesichter der Kinder. Sie haben oft einen schweren Weg hinter und vor sich – und sie brauchen nichts dringender als die Nähe und Unterstützung ihrer Familie, ein paar gemeinsame Stunden ohne Angst und Unsicherheit.

Helfen Sie uns, den vielen betroffenen Familien gerade rund um die Feiertage zur Seite zu stehen – indem wir ihnen ermöglichen, das Weihnachtsfest in den Ronald McDonald Kinderhilfe Häusern gemeinsam mit ihren Liebsten zu verbringen.

Über Ronald McDonald Kinderhilfe

Ronald McDonald Kinderhilfe Österreich:
Unterstützung für Familien mit schwer kranken Kindern

Um gesund zu werden, brauchen schwer kranke Kinder vor allem eines: die Nähe ihrer Familie. Die Ronald McDonald Kinderhilfe nimmt sich seit über 30 Jahren diesem Herzenswunsch der kleinen Patienten an. Sie bietet jährlich rund 1.100 betroffenen Familien für die Dauer der Behandlungen ihrer Kinder ein „Zuhause auf Zeit“ in unmittelbarer Umgebung von Spezial- und Kinderkliniken in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck. In den kommenden Jahren werden zwei neue, größere Häuser gebaut.

Nähe hilft.
Nicht immer ist es möglich, schwer kranke Kinder in der Nähe ihres Wohnorts zu behandeln. Die Therapie von akut oder chronisch schwer kranken Kindern findet vorwiegend in Spezialkliniken – sogenannten Kompetenzzentren – statt. Das stellt die Familien zusätzlich zur kritischen Phase der schweren Krankheit auch vor die schwierige Situation, ihren gewohnten Alltag aufgeben zu müssen. „Die Entfernung ist nicht nur für die kleinen Patienten eine große Belastung, sondern stellt vor allem die Eltern vor große organisatorische wie finanzielle Herausforderungen“, weiß Karin Schmidt, Vorstand der Ronald McDonald Kinderhilfe Österreich.
Ein Grundprinzip der Kinderhilfe Häuser ist, dass sie sich in unmittelbarer Nähe zu den großen Kliniken befinden. Hier können betroffene Familien bis zum Ende der Behandlung ihres schwer kranken Kindes wohnen, denn eine Studie der niederländischen Universität Groningen belegt, dass die Nähe der Familienangehörigen den Heilungsprozess sogar um bis zu einem Drittel beschleunigen kann. Schmidt: „Den kleinen Patienten wird so das vertraute familiäre Umfeld garantiert, das einen wichtigen Baustein auf dem Weg zur Genesung darstellt.“

Die Ronald McDonald Kinderhilfe Häuser in Österreich.
In den aktuell fünf Kinderhilfe Häusern in Wien Kinderspitalgasse, Wien Borschkegasse, Graz, Salzburg und Innsbruck finden rund 1.100 Familien ein „Zuhause auf Zeit“ in unmittelbarer Kliniknähe. Die österreichischen Kinderkliniken haben sich in den letzten Jahren zu europaweit anerkannten Kompetenzzentren entwickelt. „Daher melden sich immer mehr Familien bei uns, die während der Behandlung ihres schwer kranken Kindes eine nahegelegene Unterkunft suchen“, so Schmidt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer einer Familie beträgt 14 Tage, oft bleiben Familien aber auch über Monate, manchmal sogar bis zu einem Jahr. „Für die Kinder ist es wichtig zu wissen, dass ihre Familie in der Nähe ist, es gibt ihnen Geborgenheit und ein wenig Normalität und sie sparen Kräfte und sind ausgeruhter und entspannter, wenn sie sich um das kranke Kind kümmern. Die ständige Nähe zu den Eltern und Geschwistern, die trösten, vorlesen oder einfach nur da sind, unterstützt den Heilungsprozess des kranken Kindes“, berichtet Karin Schmidt aus ihren Gesprächen mit Betroffenen. Aufgrund des steigenden Bedarfs und um gleichzeitig der Vision „Kein Kind mit schwerer Krankheit soll ohne seine Eltern sein“ einen weiteren Schritt näher zu kommen, werden in den nächsten Jahren zwei neue, größere Häuser gebaut.

Zweites Kinderhilfe Haus in Wien eröffnet.
In Wien eröffnete am 26. Juni 2018 in der Borschkegasse, direkt am AKH-Gelände, ein neues Haus mit 16 Appartements zwischen 30 und 35m², einem großen Gemeinschaftsraum mit Küche, Spielzimmer und Wohnzimmer, das zum gemütlichen Verweilen einlädt. Weitere Räumlichkeiten wie Büro, Waschküche, Lagerräume sowie ein eigenes Appartement für eine 24/7 Familien- und Hausbetreuung stehen ebenfalls zur Verfügung. Das Haus ist mit allem ausgestattet, was zum Alltagsleben in einen Haushalt gehört. Bereits im August 2018 konnten die ersten Familien, deren schwer kranke Kinder in den verschiedenen Abteilungen des AKH und im St. Anna Kinderspital behandelt werden, einziehen. Das Haus in der Kinderspitalgasse 7 – gegenüber des St. Anna-Kinderspitals – bleibt in Betrieb und wird auch weiterhin in 13 Appartements betroffenen Familien ein „Zuhause auf Zeit“ bieten.

Zwei neue Kinderhilfe Häuser in den kommenden Jahren in Österreich.
„Der Bedarf für eine Unterkunft in Kliniknähe ist groß und mehr Platz ist dringend notwendig und wir möchten unserem Leitspruch „Kein schwer krankes Kind soll ohne seine Eltern sein.“ gerecht werden, somit werden wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen“, berichtet Robert Schedl, Vorstand der Ronald McDonald Kinderhilfe. In Salzburg wird ein neues, größeres Haus direkt auf dem LKH-Gelände entstehen. Mit rund 15 Appartements wird das neue, von Bäumen umgebene Gebäude sich selbstbewusst positionieren: Im Erdgeschoß, mit direktem Zugang in den Park, befinden sich alle öffentlichen Räumlichkeiten, in den vier Obergeschoßen die einzelnen Appartements mit vorgelagerten Balkonen. Die entstehende Balkon- und Terrassenstruktur der Fassade spiegelt sowohl die gemeinschaftliche als auch die private Nutzung wider und schafft eine eigenständige Identität des Gebäudes. In Innsbruck wird in den kommenden Jahren das bestehende Haus durch einen Neubau, direkt gegenüber der Medizinischen Universität, ersetzt werden. Künftig werden auch hier mehr Familien ein „Zuhause auf Zeit“ finden.

Die neuen Hausprojekte sowie der laufende Betrieb der bestehenden Kinderhilfe Häuser werden zu 100 % durch Spenden finanziert.

Eine Idee geht um die Welt.
Alles begann als die kleine Kim, Tochter des Footballspielers Fred Hill bei den „Philadelphia Eagles“, an Leukämie erkrankte. Teamkollegen und Freunde erlebten, was das ständige Bangen um das Leben eines Kindes für eine Familie bedeutet. Sie riefen eine private Spendenaktion ins Leben. Ray Kroc, Gründer von McDonald´s, hatte zu dieser Zeit Fred Hill als Spieler unter Vertrag und versprach, jeden Spenden-Dollar zu verdoppeln. Zu seiner Unternehmensphilosophie gehörte von Anfang an das soziale Engagement: „Ich spende nicht um Steuern zu sparen. Ich spende vielmehr, weil es mir Freude macht zu helfen. Ich möchte mein Glück mit anderen teilen.“
1974 konnte das erste Ronald McDonald House in Philadelphia eingeweiht werden. Im Jahr 1984 wurde in Gedenken an Ray Kroc die Ronald McDonald House Charities Inc. in den USA gegründet. Diese fungiert als internationale Dachorganisation der Ronald McDonald Kinderhilfe weltweit, inzwischen existieren mehr als 365 Kinderhäuser in über 43 Ländern.

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